Dienstag, 16. März 2010

Outtakes.


Sooooo....wie mittlerweile ja wohl alle mitbekommen haben sind wir wieder in heimischen Gewässern und mussten erst mal feststellen, dass hier alle Tümpel zugefroren sind. Klimaschock. Auf jeden Fall wars das mit unserer kleinen Expedition ans andere Ende der Welt.

Jetzt erwartet ihr bestimmt eine Zusammenfassung oder sowas....naja was soll man sagen. Es hat sich gelohnt :)

Bilder sgaen mehr als tausend Worte...



Montag, 8. März 2010

Im Paradies.

Nein, wir uebertreiben nicht. Dieses Stueck Land eine halbe Stunde ausserhalb von Whangarei hat das Adjektiv paradiesisch wirklich verdient.
Um 8 Uhr aufstehen, zum Fruehstueck Porridge mit frischen Fruechten (Apfel, Banane, Feige, Feijoa alles 15 Minuten zuvor vom Baum gepflueckt). Ein bisschen arbeiten vormittags (das kann auch mal bedeuten ne halbe Stunde lang aufm Traktor hinten drauf ueber Berge und Huegel zu fahren). Mittagessen: Salad. Rote Beete, Zucchini, Tomaten, Blattsalad, alles aus dem Garten. Kaese dazu, ein Loeffel selbstgemachten Humus und vielleicht ein Glas Milch (die wie wiederum direkt von der Kuh kommt, die morgens gemolken wurde). Wieder ein bisschen arbeiten, dann lesen, spazieren gehen, am Strand oder sonst wo und Abends wieder auf dem Teller was so um einen herum eben waechst. Das kann dann auch mal Kartoffelsalat vom Bananenblatt sein wie auf dem Bild hier schoen zu sehen ist :)


Das war uebrigens bis jetzt auch das einzige mal, dass wir hier Fleisch gegessen haben. Das Schoene ist einfach, dass durch die Kochkuenste einer erfahrenen Hausfrau (rechts vorne im Bild, ein Hoch auf Lilian) man das Fleisch gar nicht vermisst. Jaja....aber wir koennen ja nicht ewig Hans und Lilian den Garten hier leerfuttern. Also gehts bald wieder los...nur sind wir gerade noch am ueberlegen wohin. Vielleicht noch mal up north, bietet sich ja an.

Auf Wiederschaun, es gruessen, die Froesche!

Sonntag, 28. Februar 2010

Der Wind weht heimwaerts.


Nachdem wir unseren onion-job mit Bravour beendet haben, hiess es Goodbye Suedinsel. Die Tatsache, dass wir den Zwiebelgeruch und die Landarbeit ein fuer alle mal hinter uns lassen konnten hat uns das aber erleichtert. Nichtsdestotrotz waren unsere letzten Tage in Blenheim recht angenehm. Nette Arbeitskollegen, nettes Hostel, schoener letzter Abend (Basti kam mal wieder vorbei =)) und vor allem....unsere Schecks. Schoen mal wieder ein bisschen Geld in der Hand zu haben.

Also wie gesagt, ab auf die Faehre, eine Nacht in Wellington, dann mit dem Bus 11 Stunden nach Auckland und da sitzen wir jetzt. Nun gehts erst mal wieder nach Whangarei zum Hans, ein bisschen arbeiten, ein bisschen entspannen, gutes Essen und sich dann nach und nach mal ueber den Heimflug Gedanken machen. Was wir nach Hans noch machen, wissen wir noch nicht, mal schauen.

Also liebe Daheimgebliebenen, man sieht sich bald, euere Lieblingsfroesche, Sancho und Pancho!

Donnerstag, 18. Februar 2010

The onion job.

Unglaublich. Sind nach Blenheim gegangen, haben in einem Hostel, das uns empfohlen wurde eingecheckt und konnten am naechsten Tag anfangen mit arbeiten. Auf einem Zwiebelacker. Man wird nicht reich und stinkt gewaltig, aber was solls, is ja nich fuer lange. Also wir werden hier jetzt wohl erst mal die eine oder andere Woche verbringen und dann schauen wir weiter.

Adieu!

Samstag, 13. Februar 2010

Ab jetzt gehts wieder Richtung Norden...

Jap, ganz genau. Nach Queenstown (Canyon Swing) sind wir wieder auf den Bus und weiter Richtung Sueden. Ein absolutes Highlight, Milford Sound. Ein riessiger Fjord, ueberall Wasserfaelle, Delphine, einfach....atemberaubend. Hier mal ein Foto, das vielleicht ein bisschen zumindest die Atmosphaere beschreiben kann :)





Danach gings nach Invercargill (irgendwie.....eine Geisterstadt, da war einfach niemand ^^) und schliesslich nach Dunedin, wo wir 5 Tage verweilten. Am ersten Abend stand gleich mal eine Fuehrung durch die Speight's Brauerei, mit anschliessender Verkostung statt. Koennt euch ja denken, wie das ausging, wenn da eine Busgruppe mit 30 Leuten unter 25 auf einmal Bier umsonst bekommt :P
Dunedin ist fuer neuseelaendische Verhaeltnisse eine echt schoene Stadt. Es gibt Kirchen, die nach Kirchen aussehen, es gibt aeltere Gebauede, es gibt Strassen, die nicht nur quadratisch angelegt sind....einen Hauch von Europa also. Und ausserdem befindet sich in Dunedin die steilste Strasse der Welt. Und die ist wirklich steil. Ein Beweis dafuer, dass das eben manchmal doch nicht so gut klappt, wenn man neuseelaendische Staedte von London aus plant.



Momentan befinden wir uns im netten Oertchen Kaikoura. Bis Montag werden wir auf jeden Fall mal hier bleiben, denn vielleicht winkt ein Job als Putze :P
Flexible work times and excellent conditions...mal schaun, was sich dahinter verbirgt, wenn da so viel bei rumkommen sollte, dass es zum leben reicht, bleiben wir wohl erst mal fuer ne Weile hier. Wenn das nicht klappt, dann gehts nach Blenheim und ab auf eines der Weingueter dort zum arbeiten.
Bis zum naechsten mal, die Froesche!

Sonntag, 31. Januar 2010

Der Preis...weil Alex mal wieder uebertreiben musste!!!

Ein Canyon, 330m tief. Ein friedlicher Fluss bahnt sich seinen Weg durch diese idyllisch Landschaft. Waere da nicht diese Schreie, die man hier im Minutentakt zu hoeren bekommt. Der Nevis Arc Canyon Swing ist der groesste, laengste, schnellste, einfach der gigantischste Swing (zu Deutsch: Schaukel :P) der Welt. Und Alex musste natuerlich einen "get 2 for 1" Gutschein bei dieser Sauferei in Barrytown gewinnen....suuuuper...

Naja, waren dann immer noch 85$ pro Person, aber da haben wir uns einfach gedacht: das muss jetzt noch sein, auch wenn das Geld knapp ist. Schliesslich ist Queenstown die Bungy-Hauptstadt der Welt.

Also, geniesst die Videos...wenn ihr bei Mario's Video keinen Schrei und gar nichts hoert liegt das nicht daran, dass der Ton kaputt ist....das lag daran, dass er in eine Art Schockstarre verfiel und erst nach einer Minute ungefaehr die Haende entkrampfte und wieder ausatmete... :D

Und naja, Alex...Alex musste halt mal wieder uebertreiben... =)

http://www.bungy.co.nz/index.php/pi_pageid/159

Samstag, 30. Januar 2010

Da sind wir wieder!


So, wir wissen, wir haben uns lange Zeit nicht gemeldet. Das lag daran, dass es einfach nicht ging. Wir sind mit unserem Bus die Westkueste der Suedinsel entlang gefahren und da gibt es einfach...NICHTS! Kein Handyempfang, nada. Deswegen kommt hier jetzt mal wieder ein laengerer Eintrag. Wir haben viel erlebt, von Karaoke bis Maskenball, von Bier-Rallye bis Gletschertour war alles dabei. Aber hier jetzt erst mal noch das Abschiedsfoto vom WWOOFEN, von links nach rechts: Alex, Mario, Pupka, Bella!





Das ware dann Alex in seinem feschen Kostuem, wie er gerade am Trinkspiel teilnimmt. Und weil Alex natuerlich immer uebertreiben muss hat er das Ding auch noch gewonnen. Und weil Alex einfach nicht aufhoert mit uebertreiben haben wir auch noch nen ziemlich geilen Preis gewonnen, mehr wird erst mal nicht verraten. ;-)


Und das waere dann der Rest der Bande an diesem Abend.


Das sind dann wir auf der besagten Gletschertour. Franz Joseph heisst das bisschen Eis im Hintergrund uebrigens.





So...mittlerweile sind wir dann also in Queenstown angekommen und werden nun hier erst mal 3 Tage verschnaufen und nach einer neuen WWOOFING-Farm suchen. Denn, das muessen wir leider zugeben....das Geld wird gerade irgendwie knapp. Und arbeiten macht nicht so viel Sinn, weil man dann erst mal eine Woche suchen muss und man nur fuer 2 Wochen sowieso eher ungern genommen wird. Drueckt uns die Daumen.

Sonntag, 24. Januar 2010

Wir leben noch!

Viele moegen vielleicht schon daran gezweifelt haben, aber ja, wir leben noch. Nachdem wir basti in Nelson verlassen haben sind wir in den Abel Tasman National Park aufgebrochen, waren dort wandern und segeln und sind anschliessend nach Takaka getrempt, um dort von Michael von Pupka und Lipinski (der heisst wirklich so) abgeholt zu werden. Bei dem haben wir jetzt 2 Wochen lang gewooft (bisschen arbeiten fuer Essen und Unterkunft). Man muss sagen, anfangs waren wir schwer beeindruckt, denn Pupka's haus liegt auf dem Gipfel des Mount Pupka's, so ziemlich direkt am Meer. Schoene Ausicht. Bier braut der gute mann, der vor 15 Jahren aus Deutschland ausgwandert ist auch selber, daas passte alsso alles soweit. Nur sind wir eben in diesen 2 Wochen von diesem Berg nur ein Mal runtergekommen und so langsam sehnen wir uns wiederetwas nach...naja...Zivilisation. Wir haben hier oben keinen Strom, nur ein Aggregat. UndInternet nur ueber so nen Stick, was ja nicht ganz so billig ist, weshalb wir auch nur so selten und kurz on sind. Aus diesem Grund werden jetzt auch erst mal keine Bilder hochgeladen. Ab Morgen gehts dann entweder zu Rudi (Pupka's Freund, der aucgh noch paar WWOOFER braucht) oder mit dem Bus weiter die Westkueste runter.
Das wars dann auch so weit, wie gesagt, unsere online-Zeit hier ist kostbar. Adieu!

Sonntag, 3. Januar 2010

Es ist viel passiert...





Vorgeschichte: Unser Plan war von Napier nach Wellington mit dem Bus zu fahren und dann am nächten Tag die Fähre nach Picton zu nehmen und dann in den Stray Bus Richtung Nelson einzusteigen, um dort am 28. anzukommen und Silvester zu feiern...
Das Ganze haben wir über Stray gebucht, weil es kaum noch freie Plätze auf den Fähren im Moment gibt...
Puh...wir haben ja eigentlich mal gedacht wir kaufen uns dieses Bus-Ticket, um uns etwaigen Stress zu sparen....aber irgendwie ist das Gegenteil er Fall ^^


Hat uns die Tante vom Stray Bus doch glatt geschrieben "Treffpunkt: 11.45Uhr"...nur leider war das die Zeit für die Fähre von Picton nach Wellington und nicht für die Fähre von Wellington nach Picton. Wir wurden dann auf die Warteliste für die nächste Fähre gesetzt und sind dann mit Glück um 18.30Uhr abends dann doch noch Richtung Südinsel geschippert. Die Fahrt an sich war eigentlich relativ schön, wenn auch sehr windig.


Auf jeden Fall sind wir dann irgendwann nachts um 11 Uhr in Picton angekommen und mussten erst mal feststellen, dass alle Hostels so gut wie voll waren. Scheiße. Wir haben dann eine etwas kurze Nacht auf der Couch in einem Fernsehzimmer von nem Backpacker verbracht. Wenigstens wars billig...



Am nächsten Tag hat uns dann Basti aus Picton abgeholt und seitdem sind wir in Nelson. Schöner Strand, nur leider etwas stürmisch von Zeit zu Zeit, deswegen ist das hier auch so ein Surferparadies.
Silvester verlief dann seeehr gemütlich. Wir haben ausführlich gekocht und gegessen (Muscheln, Krabben, Spargel-Shrimp Salat, Guacamole und weiß der Geier was alles). Das ganze hat sich so hingezogen, dass wir fast das neue Jahr verschlafen hätten. Gefeiert haben wir mit Basti, seiner Freundin und 4 Franzosen, wovon 2 erst einen Tag vorher in Auckland angekommen waren...was sich dann auch in massiver Müdigkeit und frühem "Au revoir" niedergeschlagen hat. Naja, egal, dann halt zu 4.
Allgemein war hier Silvester aber eh nich so berauschend. Keine Raketen, keine Böller, kein Feuerwerk und kaum Leute auf der Straße. Naja,was solls.
Ansonsten verbringen wir die nächsten Tage jetzt noch mit Strand, Kyten, Beachvolleyball und lange ausschlafen :)



Wer mags uns auch verdenken, bei solchen Stränden :)



Und hier natürlich noch die wichtigste Randstory überhaupt. Wir haben einen deutschen Metzger gefunden. Fleischsalat, Paprika-Lyoner, Leberkäs....Sancho kamen fast die Tränen :D